Parralax Scrolling ist eine echte Design Erweiterung zu den gelernten Looks im Internet.
Durch das reine scrollen mit der Maus wird die -grafische- Navigation der Homepage bedient. Wirklich klasse und beachtenswert. Hier mal ein praktisches Beispiel:
Am vergangenen Dienstag hat Google eine Studie zum Thema Sozial Media & Sozial Tools vorgestellt.
Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung (via #google)
>> Hamburg, 15. Mai 2012 – Wer im Berufsleben soziale Werkzeuge wie Facebook, Twitter und Google+ aktiv einsetzt, ist erfolgreicher. Das ist das Ergebnis einer umfassenden europäischen Studie des Marktforschungsinstituts Millward Brown im Auftrag von Google. 2.700 Berufstätige in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden wurden befragt, wie sie soziale Tools# in Unternehmen nutzen und welche Auswirkungen diese auf ihren Arbeitsalltag und ihre Karriere haben.
Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Tools keineswegs reine Zeitverschwendung sind. Im Gegenteil: Sie helfen Mitarbeitern dabei, die Karriereleiter schneller zu erklimmen. So wurden 86 Prozent der sogenannten häufigen Nutzer# (in Deutschland: 79 Prozent) kürzlich befördert, und 72 Prozent (D: 63 Prozent) gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer baldigen Beförderung aus. Im Vergleich: Bei den Befragten, die auf den Einsatz von Social Tools verzichten, gaben dies nur 61 beziehungsweise 39 Prozent an (D: 54 bzw. 33 Prozent). <<
Als Kommentar zu dieser Studie ist auf heise online zu lesen: >> Social Media habe „zu einer unheimlichen, positiven Beschleunigung bei uns im Betrieb geführt“, berichtete Alexander Ellendt vom Dienstleister und Berater Vogelsänger Film. Bei Kunden habe sich gezeigt, dass damit das „Wir-Gefühl“ wachse. Das Klassendenken an „die da oben“ baue sich dagegen ab. <<
Fazit: Sozial Media (und damit ist nicht nur Facebook & Co gemeint) ist ein wichtiges Tool auf dem Weg zu effektiveren Arbeit.
Aber: Basisdemokratie und Swarmitelligenz haben Schwachpunkte. Und die mögen wir beleuchten.
ZEIT:
In der heutigen Zeit des Internets und der Geschwindigkeit der Kommunikation müssen wir schnell reagieren. Sehr schnell. Denn bei der Masse der Entscheidungen, die täglich getroffen werden, müssen wir uns -gerade als Politiker- sehr schnell zu einem „Ja“ oder auch „Nein“ bekennen. Das ist niemals einfach. In keiner Position, sei es in einer politischen, wirtschaftlichen oder privaten.
Das Dumme an schnellen Entscheidungen: Wir konnten nicht über das Problem nachdenken, konnten das Problem nicht reflektieren, ggf. es nicht mal als Problem klassifizieren. Und viel schlimmer: Was ist mit Menschen, die nicht den ganzen Tag am Tropf von Twitter und Co hängen? Bleibt deren Meinung ungehört?
BEWERTUNG:
Wenn alle mitbestimmen stellt sich die Frage, wie wir die Meinung des einzelnen wertschätzen. Bei einer einfachen Frage wie zum Beispiel „Hunger oder nicht“ kann das einfach sein, denn „Hunger“ haben wir alle. Aber wie ist das mit Fragen zum Gesundheitssystem? Sollte da die Meinung eines Arztes ggf. nicht höher bewertet werden als die eines Bäckers? Ich denke „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ trifft es hier am besten. Wenn also alle mitbestimmen kann es aufgrund der Anzahl der abstimmenden zu Problemen kommen. Sind von 10 Meinungen 9 Bäcker, und nur einer Arzt…. Armes Gesundheitssystem (Aber hey… Im Zweifel für den Angeklagten).
WIR SIND DIE BORG
…und das ist gar nicht gut. Das wusste schon Captain JL Picard vom Raumschiff Enterprise. Warum er die Borg nicht mag? Sie haben keine EIGENE Meinung, da sie alle gleichgeschaltet sind. Sie haben keine Meinung, und lassen sich von den Geschehnissen vorantreiben, die auf sie zukommen. So kann man leben – wenn man will. (Wehe jemand kommt mir jetzt mit der Borg Königin – als eingefleischter Fan bin ich da eher skeptisch).
FAZIT:
Warum wir das hier schreiben? Weil wir uns nach diesem Auftritt bei n-tv unsere Gedanken machen:
Um das klar zu stellen: Die Piraten sind für neunzehn74 eine positive Bereicherung der politischen Landschaft in Deutschland. Die Gedanken, die die Piraten zum Thema Internet formulieren sind absolut beachtenswert. Vom Urheberrecht ganz zu schweigen. Trotzdem: Schaut hin.